Britische Wähler vertrauen politischer Berichterstattung in Zeitungen mehr als den Informationen, die sie von offiziellen Seiten in sozialen Netzwerken erhalten. Jeder Zweite liest deshalb täglich Zeitung, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.  

In der Umfrage, in der 1600 britische Bürger befragt wurden, gaben rund 58% an, dass digitale Optionen den Einfluss von Zeitungen grundlegend vermindert haben. Trotzdem bekräftigen rund 45% der Befragten, dass sie täglich bewusst Zeitung lesen, um den politischen Diskurs mitzubekommen. Fast jeder Zweite findet es zudem sehr schädlich für die Demokratie, wenn Zeitungen offensichtlich mehr für eine Partei stehen als für andere Parteien.

Bei der jungen Wählerschaft fällt das Ergebnis etwas anders aus. Rund 51% der befragten Briten zwischen 18 und 24 Jahren gaben in der Erhebung an, dass sie Social Media heutzutage am einflussreichsten finden. 28% vertrauen jedoch noch immer lieber in traditionelle Medien.

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